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Jugendaufbauwerk Eutin

108 vermittelte Lehrstellen in 18 Monaten - „Das ist ein Erfolg, der nicht übersehen werden kann, weil ja gerade in Schleswig-Holstein die Lehrstellen mit der Laterne gesucht werden.“

108 vermittelte Lehrstellen – keine eineinhalb Jahre nach seiner Gründung gab das Jugendaufbauwerk (JAW) in Eutin bekannt, dass über 2/3 der Lehrgangsabsolventen durch die Hilfe des Hilfswerkes der evangelischen Kirche in Deutschland einen Lehrvertrag unterschreiben konnten.

Neben Unterricht und gemeinnütziger Arbeit sollte den Jungen in ihrer Zeit im JAW auch praktische Erlebnisse geboten werden. Dafür wurden die sogenannten Belehrungsfahrten durchgeführt. Sie waren ein besonderes Erlebnis: kaum einer war jemals zuvor auf Reisen gegangen.

Eine dieser Fahrten ging von Eutin aus zunächst nach Lübeck. Zwei Tage lang besichtigten die Jungen Betriebe, aber auch das Holstentor und die Baustelle der im Krieg zerstörten Marienkirche. Ein Stadtbummel fehlte natürlich auch nicht. Am Abend gab es einen Programmpunkt, den so wohl auch keiner der Jungen jemals zuvor erlebt hatte: sie besuchten eine Aufführung von Aida. Nach diesen vielen neuen Eindrücken ging es für weitere drei Tage nach Hamburg. „Planten und Blomen“ zeigte die praktische Seite des Biologieunterrichtes, während bei Hagenbecks Tiere aus der ganzen Welt bestaunt werden konnten. Auch ein Besuch der Landungsbrücken, des Rathauses und des Michels durfte nicht fehlen. Beeindruckt waren die Jungen von der Hafenrundfahrt, bei der sie „die größten Schiffe der Welt“ sahen, aber auch vom St. Pauli-Elbtunnel.

Neben dem Spaß hatten diese Fahrten einen ernsten Hintergrund. Viele der Jungen hatten eine feste Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft – und manch einer schätzte sich und seine Fähigkeiten dabei ein wenig falsch ein. Durch die Besichtigung von Betrieben und Arbeitsfeldern wie dem Hamburger Hafen wurden den Jungen zahlreiche neue Berufe vorgestellt, die sie vorher für sich nicht in Betracht gezogen hatten. Die Berater / -innen des Arbeitsamtes, die eng mit dem JAW zusammenarbeiteten, konnten daher viele von ihnen in Lehrstellen vermitteln, die nichts mit den im ersten Gespräch genannten Traumberufen aus Kindertagen gemeinsam hatten. Der gute Ruf der JAW´s erwies sich ebenfalls als Türöffner. Trotz eher bescheidener Schulzeugnisse war so mancher Meister bereit, einem Auszubildenden eine Chance zu geben, der seinen Fleiß und seinen Ehrgeiz während eines Lehrganges bewiesen hatte.                 

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